Ein vermutlich entscheidender Schritt zur Vermeidung von Tierleid

Ein vermutlich entscheidender Schritt zur Vermeidung von Tierleid

Von den Tieren kommen auch Allseuchen, Pandemien genannt. Von ihnen kommt auch
etwas, das weder Tier noch Mensch ist und das erst in der Berührung mit menschlichen
Zellen ein tödliches Gift entfaltet, eben jene Zoonosen, vom Tier auf den Menschen
übergreifende Krankheiten, die oft tödlich verlaufen. Die Tatsache, dass wir Menschen mit
der Pandemie Covid-19 nicht mehr zurechtkommen, beweisen die Hypothesen einer
„conspiracy.“ Doch die Verschwörer sind nicht Cliquen, sondern ist der Fleischhunger der
Menschen, verbunden mit der monetär organisierten Fleischgier, der die Politikerinnen und
Politiker vor sich hertreibt. Denn bei erheblich reduzierter Fleischnachfrage fiele die
Ökobilanz und die Nahrungssicherheit günstiger aus, und Millionen würde der Hungertod
erspart, weil Getreide und Soja nicht mehr als Viehfutter diente. Sollten daher die
Menschen wie jene stämmigen und als unübertroffene Architekten tätigen Biber auch, sich
ausschließlicn von „plant food“ ernähren? Nichts, außer der Gewöhnung an
Fleischgeschmack um jeden Preis, spricht dagegen. Die entscheidende Regel lautet:
ENTNUTZUNG des menschlichen Bezuges zur Fauna. Entnutzung, bevor es, wie die
Pandemie es nunmehr androhen könnte, zu spät ist für das Menschengeschlecht.
Und wie wäre Entnutzung durchführbar? Zunächst durch eine politisch gewollte
Veränderung der Zuständigkeiten. Die Zuständigkeit für alle Tiere sollte von den
Landwirtschaftsministerien in das Umweltministerium wechseln. Denn die Bürokraten im
Landwirtschaftsministerium behandeln Tiere, ob Schweine, Rinder, Ziegen, Geflügel,
Fische als nachwachsende Rohstoffe. Der „vernünftige Grund“, den das Grundgesetz
einführt, um Tieren keinen Schaden zuzufügen, klammert den Schlachtgrund aus. Das
Tier wird Ware, noch bevor es zu leben begann.
Doch sind wir Menschen nicht frei und suchen uns unsere Ernährung nicht frei aus? Es
handelt sich um eine Freiheit auf Kosten der zur Ware gewordenen Tiere. Unsere
Eigenfreiheit wird zur Lizenz am Massenmord einer anderen Spezies, sie wird zur Freiheit
des Tötens zum Zweck des egoistischen Gaumengenusses.

Ein Gedanke zu „Ein vermutlich entscheidender Schritt zur Vermeidung von Tierleid

  • 13. November 2020 um 12:32 pm
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    Hervorragender Artikel – den ich nur doppelt unterstreichen moechte!

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