Pandemie: Respekt und Rettung

Pandemie: Respekt und Rettung

Verfasser: Herausgeber in Zusammenarbeit mit Marie Gamillscheg

0. Man bekämpft, dämmt ein, beschränkt die Wirksamkeit jener Viren, die uns allen seit 2020 eine die gesamten Lebensverhältnisse zutiefst störende Pandemie bringen. Pan-Demie: das gesamte Volk (Demos) ist betroffen. Die Menschen könnten sich inzwischen als Einheit empfinden und dementsprechend handeln. Wie aber werden sie es tun?

Impfungen beginnen zu wirken. Jedoch auch gegen weitere Mutanten? Eine ebenso offene wie furchtbare Frage.

Während man sich auf die Folgen konzentriert, bleibt der Ursprung der Pandemie ausgeklammert: Das menschliche Eindringen in die Lebenswelten der Tiere.

1. Wie also soll man sich in dieser endlosen Pandemie verhalten? Beschäftigungsprogramme des Ich reichen weniger weit als geplant. Überall regt sich Aggression. Jedes Ich möchte sich möglichst auf Kosten der anderen durchsetzen.

2. Wie aber, wenn jeder, der mag, sich vor einen Spiegel stellte, tief ein- und wieder ausatmete, und folgendes spräche und hörte:

– Ich will keinen Zoonosen-Infekt!

(Stimme aus dem Off)

– Dann behandele alle Tiere mit Respekt!

3Falls man eine Wirkung dieser Zeilen spürt, dann nutze man alle verfügbaren Kanäle, um dieses Spüren anderen zu vermitteln. Am Ende sollen möglichst viele Spiegel diese beiden Zeilen spiegeln.

4. Ein weiterer Schritt: Gespräche mit Tieren:

Ein namenloses Tier:

Sagt ein Tier Mensch, so stößt es auf Missachtung.

Wir Tiere meiden daher die Menschen.

Ein anderes namenloses Tier:

Ich möchte wetten,

es könnte sein, dass in der Zukunft

jene von Menschen geachteten Tiere

einmal alle Menschenleben retten.

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